Wohnraum für Existenzminimalisten

Unsere Gesellschaft verändert sich zur Zeit dramatisch. Die Bevölkerung wird nämlich im Schnitt immer ärmer. Das ist, wenn man zyprische, griechische oder irische Verhältnisse als Maßstab anlegt, natürlich eine momentan eher noch populistisch erscheinende Fanfarenmeldung, aber bei dieser Betrachtung soll es vielmehr um die relative, gewissermaßen subjektiv zu erwartende Fallhöhe des Wohlstandes in unserem Land gehen.

 

Wir haben den dumpfen Verdacht, dass das Thema "Verarmung" demnächst auch bei uns mitten im Wohnungsbau ankommen dürfte. Das haben einige politisch Verantwortliche ebenfalls erkannt, allerdings ist dieser neue Feind mit dem Namen "Wohlstandsverzicht" noch ein wenig abstrakt. Das Wort "Verzicht" birgt natürlich auch immer erhebliche wahltaktische Risiken, einfacher zu verwenden wäre z.B. der Begriffs-Gummihammer "Gerechtigkeit", aber der erzielt im Wohnungsbau keine effektive Wirkung, weil es meist immer um private Eigentumsverhältnisse geht, an die sich die Politik noch nicht herantraut.

 

Kurzum, es ist an der Zeit, sich als Wohnungsunternehmen selbst Gedanken zu machen, wie diese neue Herausforderung praktisch anzupacken ist. Wie müssen zukünftig unsere Wohnungen und die Strukturen der Häuser aussehen, wenn genau der Fall eintritt, der uns noch als sehr fern erscheint? Eine schwierige Frage! Hierzu haben wir uns "professionelle" Hilfe beim renommierten Pestel-Institut eingeholt, um tabufrei nachzudenken und um neue Lösungen zu skizzieren.

 

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