Hier geht die Post ab

... es darf auch mal eine Scheibe mehr sein

Einleitung

Wenn man mal alles ausblendet, was es bislang so an Briefkästen gegeben hat, ist unser eigenentwickelter und eigenproduzierter "Posthornschnecken-Briefkasten" auch im wörtlichen Sinne so ziemlich das Maß aller Dinge. Feinste Maschinenbearbeitung und solide Handwerksarbeit sind Voraussetzungen für ein Siegel "Made in Hannover". Materialmäßig schöpfen wir dabei regelrecht aus dem Vollen, denn statt der üblichen Verwendung von "Trompetenblechen" im Bereich von 0,7 - 1,0 mm Dicke wie bei Briefkastensystemen deutscher Qualitätsanbieter halten wir Materialstärken von 8 und 25 mm für gerade mal ausreichend.  

Posthornschnecken-Briefkasten in der Engelhardstr. in der Südstadt

Marktübliche Briefkästen gibt es eigentlich wie Sand am Meer. Eigentlich - bis zu unserem selbst entwickelten und selbst produzierten "Posthornschnecken-Briefkasten", den wir bereits vor zwei Jahren begannen, in Hannover in mehreren Stadtteilen in unserem Bestand aufzustellen. Dieser Briefkastentyp überzeugt nicht nur durch seine spontane Solidität, denn er ist ausschließlich aus seewasserfestem Aluminium und Edelstahl gefertigt. Der Briefkasten wird frontal durch eine große waagerecht zu öffnende Klappe betätigt, deshalb fällt schon mal die Post beim Öffnen nicht gleich auf die Strasse.

Die Briefkastenklappe hat Überbreite, das Amazon-Päckchen lässt sich gewaltfrei ohne Beulen in der Klappe zustellen und das Fassungsvolumen als innerer Wert übertrifft alle üblichen Standards. Das Öffnen und Schließen der Briefkastenklappe erinnert vom Sound her an eine Mischung aus dem Türplopp einer schweren Limousine oder an das Schließen einer massiven Eisentür. Übliche Briefkastenanlagen werden aus Blechen in der Stärke 0,7 - 1,0 mm gefertigt, man nennt diese auch "Trompetenbleche". Die Klappe unseres "Posthornschnecken-Briefkastens" wird aus einer 8,0 mm starken Alu-Platte in fünf verschiedenen Arbeitsgängen gefertigt, was dann pro Klappe insgesamt schon einmal gut zwei Stunden Fräszeit in Anspruch nehmen kann. Bei uns kommen nur hochmoderne CNC-Fräsmaschinen der Schweizer Firma Fehlmann zum Einsatz, der Rest in aufwändige Handarbeit, wodurch jeder Briefkasten mehr oder weniger ein Serien-Einzelstück ist.

Das Emblem der Posthornschnecke wird ebenfalls in fünf Schritten pulverbeschichtet, wodurch erst die spezielle Brillanz entsteht. Die ellipsenförmigen Namensschilder der Mieter lasern wir entsprechend für jeden Mieter bzgl. Gravur und Formschnitt aus einem speziellen Kunststoff aus. Die verzierten Seitenwangen bestehen aus 25 mm dicken Aluminiumplatten und sorgen für eine angemessene Stabilität der Konstruktion. Der abgebildete montagefertige Briefkasten wiegt rund 250 kg und wird mit Hilfe eines Kranes positioniert. Die Oberfläche der Aluminiumteile wird mit einem speziellem Handschliff versehen, wodurch eine langlebige, völlig witterungsunempfindliche und jederzeit nachschleifbare Außenhaut entsteht.

Wenn wir unsere "Posthornschnecken-Briefkästen" verkaufen würden, könnten wir getrost 50 Jahre Garantie anbieten, durch den hohen fertigungstechnischen und handwerklichen Ansatz werden sie aber zu einer unverwechselbaren, dauerhaften Marke unserer Genossenschaft, da sie sich mit einer starken Identität in den Lebenszyklus der zugehörigen Häuser eingliedern. Genau das ist regionale Qualität - "Made in Hannover".